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[183] NitroGen Map-Vorschau Grüne Map mit Seen

Alpha 18.x RWG – NitroGen Tool [Update]

Moin. In der Community macht gerade ein Tool für die komfortable Erstellung von RWG-Maps die Runde: „NitroGen“. Heute habe ich nun endlich mal die Zeit gefunden, dieses Tools selbst mal zu testen und ich muss sagen: Wer eine gute RWG-Map haben will, für den ist dieses Tool ein absolutes Muss. Doch der Reihe nach.

Das NitroGen Map Tool ist ein externes Werkzeug. Es generiert Maps außerhalb von 7 Days to Die. Das Spiel muss dazu nicht laufen. Im Gegensatz zum RWG in 7 Days to Die benötigt dieses Tool keinen Seed. Stattdessen kann man in NitroGen sehr detailliert einstellen, wie man seine Map denn haben möchte.

[180] nitrogen oberfläche
[180] nitrogen oberfläche

Allgemeines zu NitroGen

Alle nachfolgenden Angaben und Beschreibungen zum NitroGen Tool beziehen sich auf die Version v0.474.

High Speed Map-Generation

Ein weiterer Vorteil von NitroGen ist: Es ist schnell. Verdammt schnell. Während mein Ryzen 7 2700X mit 64 GB RAM, einer GTX 960-4G und einer schnellen M.2 SSD für die Generierung einer 8k-Map in 7 Days to Die aus einem beliebigen Seed rund 20 Minuten herum rechnet und das Ergebnis eine Map ist, bei der man weder die Biom-Verteilung noch die Verteilung der Händler und die Lage der Spawnpunkte kennt, erzeugt mir NitroGen eine 8k Map, bei der ich explizit einstellen kann, welche Biome ich haben will, ob die Händler nahe der Städte liegen und ob die Spawnpunkte in Stadtnähe liegen, innerhalb von weniger als 2 Minuten.

[181] Screenshot Spawnpunkt NitroGen Map
[181] Screenshot Spawnpunkt NitroGen Map

Maps exakt nach Wunsch

Und die Map-Generierung funktioniert auch entsprechend der getroffenen Voreinstellungen. Ich hab das jetzt an 5 Maps getestet. Möchte ich mehr große Städte, bekomme ich mehr große Städte. Möchte ich mehr Seen, bekomme ich mehr Seen. Möchte ich in der Nähe einer Stadt starten, liegt der Spawnpunkt in Sichtweite einer zumindest kleinen Stadt.

[182] Screenshot NitroGen Map See mit Insel
[182] Screenshot NitroGen Map See mit Insel
Wähle ich vorab aus, dass ich mehr größere Seen haben möchte, dann bekomme ich nicht nur mehr größere Seen. In der Regel haben diese Seen dann auch wenigstens eine Insel. Und das ist in der Regel nicht nur ein Fleckchen Land. Meist ist auch wenigstens ein kleiner POI auf dieser Insel.

Welten mit präziser Vorschau

[183] NitroGen Map-Vorschau Grüne Map mit Seen
[183] NitroGen Map-Vorschau Grüne Map mit Seen
Zu jeder generierten Welt wird eine präzise Vorschau erstellt. Man muss also gar nicht erst die Map kopieren, 7 Days to Die starten und dann die Map anschauen. Im jeweiligen Ausgabeverzeichnis wird eine exakte und wirklich aussagekräftige Vorschaudatei in Form eines PNG-Bildes abgelegt, mit der man sich die Map vorab anschauen kann.

Verwendung von NitroGen

Die Verwendung des NitroGen Tools ist dabei zudem auch noch sehr simpel. Dennoch erfordert sie einige Schritte, die es vorab zu erledigen gilt:

Java

NitroGen basiert auf Java. Und damit es läuft, muss Java auf dem Computer installiert sein. Und zwar nicht irgendein Java, sondern Java 1.8 in der 64-Bit Version. Um genau zu sein sollte Java Version 8 Update 231 (Build 1.8.0_231-11) auf dem Computer in der 64-Bit Version installiert sein.

Ob Java bereits auf dem Computer installiert ist, kann man herausfinden, indem man mit der Tastenkombination [Win] + [R] den Ausführen-Dialog von Windows öffnet, dort (natürlich ohne die „“) „control“ gefolgt von einem [Enter] eingibt und im folgenden Fenster oben Rechts die Ansicht „Große Symbole“ einstellt.

Taucht in der folgenden Ansicht kein „Java“ auf, ist es nicht auf dem System. Taucht dort ein „Java“ auf, doppelklickt man dieses, geht auf die Registerkarte „Java“ und dort auf den Button „Ansicht“. Im folgenden Dialog sollte folgendes stehen: Plattform: 1.8, Produkt: 1.8.0_231, bei „Aktiviert“ sollte ein Haken gesetzt sein und unter Architektur „x86_64“ stehen. Ist eine ältere Version installiert oder fehlt bei Architektur das „64“, muss Java herunter geladen und installiert werden. Dies geht über den Link:

https://www.java.com/de/download/manual.jsp

Dort ist „Windows Offline 64bit zu wählen. Nach dem Download installiert man Java mit einem Doppelklick.

Download von NitroGen

Den Download von NitroGen in der jeweils aktuellsten Version findet man am einfachsten über das 7 Days to Die Forum (Englisch) unter dem Link:

https://community.7daystodie.com/topic/12730-a19-nitrogen-a-random-world-generator-for-7dtd/?tab=comments#comment-12730

NitroGen steht dort mit zwei Download-Links für Alpha 18 Latest Experimental und Alpha 17 Stable zur Verfügung.

Installation von NitroGen

NitroGen muss man nicht wirklich installieren. Der Download liefert eine ZIP-Datei, die man mit der ZIP-Erweiterung von Windows 10 oder einem Packprogramm wie 7-Zip (https://www.7-zip.org/download.html) einfach in ein beliebiges Verzeichnis entpacken kann, zum Beispiel den Desktop.

Starten von NitroGen

Nach dem Entpacken von NitroGen und dem Öffnen des entsprechend gewählten Zielordners, startet man NitroGen durch einen Doppelklick auf die „Start.bat“. Wer auf einem Computer mit nur 8 GB RAM eine 16K Map erzeugen will, benutzt hier stattdessen die „start_8G_Ram_16kMaps.bat“.

[180] nitrogen oberfläche
[180] nitrogen oberfläche

NitroGen verwenden

Wenn man davon absieht, dass die Oberfläche von NitroGen derzeit nur in Englisch verfügbar ist, ist NitroGen eigentlich selbsterklärend.

In der Spalte „General“ trifft man eine Auswahl für die Map-Größe (size) und gibt der Map einen Namen (map name). Das Ausgabe-Verzeichnis (output to) wird automatisch auf den Unterordner „output“ des NitroGen-Verzeichnisses gesetzt.

[180a] nitrogen oberfläche
[180a] nitrogen oberfläche
Der Button „Open Output Folder“ öffnet eben dieses Verzeichnis im Windows-Explorer, der darunter befindliche Button „Open 7Days Generated Worlds Folder“ öffnet im Windows-Explorer das Verzeichnis in dem 7 Days to Die Standardmäßig seine Welten speichert. Dies ist nach der Generierung wichtig, das die generierte Welt dorthin kopiert werden muss, um sie im Spiel verwenden zu können.

Der Generierungs-Modus (gen mode) kann für den normalen Spieler auf „automatic“ stehen bleiben. Die anderen Optionen setzen tiefere Kenntnisse voraus. Für den normalen Spieler sollte (import from) auf „resources“ belassen werden.

Die Art der Map-Vorschau (preview map) sollte auf „render preview“ gestellt bleiben. Diese Art der Vorschau ist wesentlich präziser als die Standard-Vorschau „classic preview“. Und (check folder) kann auch so eingestellt bleiben wie es ist.

[180c] nitrogen oberfläche
[180c] nitrogen oberfläche
Der Button „GENERATE WORLD“ startet schließlich die Erzeugung der Map. VORHER sollte man aber in den Spalten „Terrain“ und „POIs“ genau einstellen, wie man seine Map gerne haben möchte.

Terrain

Jede Option vollständig zu beschreiben, würde hier den Rahmen sprengen. Daher hier nur die wichtigsten. Ich denke die anderen erklären sich ohnehin von selbst, sofern man in Englisch in der Schule noch völlig abwesend war.

„Landscape“ lässt die Auswahl verschiedener Landschafts-Szenarien zu. So ist es beispielsweise möglich, mit „completely flat“ eine vollständig flache Karte ohne jegliche Berge zu erzeugen.

[180d] nitrogen oberfläche
[180d] nitrogen oberfläche
„Biomes“ wählt aus, welche Biome auf der Karte vorkommen. Zum Beispiel kann man hier mit der Einstellung „only greenland“ eine Karte erzeugen, die nahezu nur grünes Biom hat. Nahezu heißt, dass etwa 5% der Gesamtfläche noch Wüste enthalten – Yucca und Aloe spawnen nun mal nur in der Wüste.

„Border Biome“ bestimmt, wie der Kartenrand aussehen soll. Die neue Option der Alpha 18, den Kartenrand aus Wasser zu erzeugen, geht derzeit noch nicht.

„North / South“ steuert, ob die Karte ähnlich der Navezgane Map im Norden Schnee und im Süden Wüste hat, ob dies umgedreht ist oder eben gar nicht vorkommt.

„Cracks“ lässt mit der Einstellung „Vicious Cracks“ tiefe Gräben auf der Map zu.

„Player Spawns“ bestimmt, ob die Spieler nahe einer Stadt spawnen oder weit weg oder eben zufällig. Dazu ist es möglich mit „Single Spawnpoint (Co-Op) zu bestimmen, dass die Karte nur einen Spawnpunkt hat und man somit mit seinen Mitspielern an der gleichen Stelle spawnt.

POIs

Auch hier würde eine vollständige Aufzählung den Rahmen sprengen. Daher auch hier nur ein paar wichtige:

[180e] nitrogen oberfläche
[180e] nitrogen oberfläche
Mit „Traders loc“ lassen sich mit der Einstellung „near town“ die Händler in Stadtnähe erzeugen.

„City Grid“ bestimmt in der Einstellung „irregular“, dass die Städte nicht nach einem regelmäßigen Muster auf der Karte verteilt sind. „Tight“ hingegen erzeugt die Städte alle nahe beisammen.

„Outback POIs“ bestimmt über die Häufigkeit von POIs in der Wildniss, „Mountain Huts“ über die Häufigkeit vereinzelter, kleiner Hütten.

„Extra Car Lots“ lässt die Einstellung zu, mehr oder weniger Autowracks zu erzeugen.

Advanced

In der Spalte „Advanced“ sind noch einige zusätzliche Einstellungen möglich. So können etwa im Abschnitt „prefab list“ neben der Liste der Vanilla-POIs auch die POIs zum Beispiel des CompoPacks verwendet werden, welches über 200 neue und teils wirklich spektakuläre POIs zum Spiel hinzufügt und hier näher beschrieben ist:

https://7daystodie.com/forums/showthread.php?28057-Compo-Pack-for-Random-Gen

[180f] nitrogen oberfläche
[180f] nitrogen oberfläche
Über „hightmap“ lässt sich eine bereits bestehende „Hight Map“ für die Generierung verwenden, es lassen sich über den Abschnitt „POIs“ auch Karten ohne jegliche Gebäude erstellen, zum Beispiel um sich erst mal eine exakt den eigenen Vorstellungen entsprechende „Hight Map“ zu generieren, die man später als Vorlage verwenden kann. Und über den Abschnitt „Special Zones“ lassen sich auch die verstrahlten Sondergebiete der Darkness Falls Stable 2.4 (Alpha 18.2) mit in die Map generieren.

NitroGen-Karten verwenden

Lokales Spiel

Hat man seine Einstellungen getroffen und die Karte generieren lassen, kann man mit einem Klick auf den Button „Open Output Folder“ das Ausgabe-Verzeichnis öffnen. Darin findet sich dann die generierte Karte in einem eigenen Unterordner mit dem Namen, den man unter „map name“ eingestellt hat.

In diesem Ordner befindet sich ein weiterer Unterordner „Preview“ in welchem sich wiederum mit der Datei „previewMap.png“ die Kartenvorschau mit einem Bildanzeige- oder Bearbeitungsprogramm öffnen lässt. Ist man zufrieden geht man zurück ins Ausgabe-Verzeichnis, dort dann um eine Ebene nach oben, so dass man den Ordner mit dem Namen aus der „map name“-Variablen als geschlossenen Unterordner vor sich sieht (nicht den Inhalt dieses Ordners, zu welchem der Klick auf „Open Output Folder“ direkt führt) und lässt dieses Explorerfenster geöffnet.

[191] Explorer
[191] Explorer

Die Karte ins Spiel kopieren

Dann klickt man auf den Button „Open 7Days GeneratedWorlds Folder“ und öffnet das Verzeichnis, in dem 7 Days to Die standardmäßig seine Welten speichert (in der Regel: %AppData%\Roaming\7DaystoDie\GeneratedWorlds). Dort öffnet man mit Doppelklick das Unterverzeichnis „GeneratedWorlds“ und lässt auch dieses Explorerfenster geöffnet.

Nun einfach beide Explorerfenster nebeneinander bewegen und den Ordner mit dem Weltnamen komplett aus dem Ausgabe-Verzeichnis von NitroGen in den Ordner „GeneratedWorlds“ im anderen Explorerfenster kopieren.

7 Days to Die mit der neuen Karte starten

Ist das Kopieren abgeschlossen, kann man 7 Days to Die starten. Im Startbildschirm wählt man „Neues Spiel“ („New Game“). Im folgenden Dialog vergibt man bei „Game Name“ einen neuen, vorher noch nicht benutzten Namen für das Spiel und scrollt mit den Pfeiltasten darunter, bei „Game World“ bis zu dem Eintrag mit dem Namen, den man in NitroGen als „Map Name“ vergeben hat.

[184] Screenshot Map-Auswahl Neues Game in 7 Days to Die
[184] Screenshot Map-Auswahl Neues Game in 7 Days to Die
Jetzt noch rechts die bevorzugten Spieleinstellungen festlegen und auf „Start“ klicken. Fertig.

Auf dem Server

Um eine NitroGen-Karte auf dem Server zu verwenden, sind ein paar weitere und andere Schritte erforderlich als im lokalen Spiel. Diese sollen nun nachfolgend erläutert werden. Die entsprechenden Schritte sind hier anhand eines Spielservers beim Serverhoster G-Portal beschrieben. Bei anderen Hostern oder einem Root-Server können sich einzelne Punkte an etwas anderen Stellen befinden, aber der Ablauf ist im Prinzip immer der gleiche.

Der lokale Map-Ordner

Klickt man nach der Generierung der Map in NitroGen auf den Button „Open Output Folder“, gelang an in einen Unterordner des Ausgabeverzeichnisses, welcher den Namen aus der „map Name“-Variablen trägt und sieht direkt dessen Inhalt.

Im Unterordner „Preview“ lässt sich mit einem Doppelklick auf die Datei „previewMap.png“ die Kartenvorschau mit einem Bildanzeige- oder Bearbeitungsprogramm öffnen. Ist man zufrieden, geht man im Explorer um zwei Verzeichnisebenen nach oben, so dass man sich nun im Ordner „output“ befindet und darin, vielleicht neben anderen Ordnern auch einen Unterordner mit dem Map Name sieht, den man in NitroGen als „map name“ eingestellt hat. Dieses Ordnerfenster lässt man zunächst offen.

[191] Explorer
[191] Explorer

Kopieren mittels FTP

Als nächstes braucht man zwei Dinge: Ein FTP-Programm und die FTP-Zugangsdaten zu seinem Server. Ein gutes und zudem freies und damit kostenloses FTP-Programm ist FileZilla. Den Download des Programms findet man hier:

https://filezilla-project.org/download.php?type=client

Nach dem Download und der Installation öffnet man FileZilla und lässt es erst mal geöffnet auf dem Desktop. Mit einem Webbrowser geht man auf die LogIn-Seite seines Serveranbieters, z.B. G-Portal, loggt sich dort ein und klickt auf seinen Server. Bei G-Portal kommt man nach dem Anklicken seines Servers automatisch auf die richtige Seite „Status“ (kann bei anderen Anbietern an anderer Stelle zu finden sein und auch anders heißen) und findet dort nach etwas herunter scrollen den Abschnitt „Zugangsdaten / FTP“.

[187] g-portal ftp
[187] g-portal ftp
Für die folgenden Arbeiten am Server darf der Server nicht laufen. Bei G-Portal kann man ihn, ohne die Seite verlassen zu müssen einfach stoppen, in dem man auf der Seite ganz nach oben scrollt und den Server über den kleinen Schalter ganz oben hinter dem Spielnamen „Offline“ schaltet.

[185] g-portal online
[185] g-portal online
Hier kopiert man die IP-Adresse hinter „Hostname“ und fügt diese in FileZilla oben in das Eingabefeld „Server:“, die Nummer hinter „Port“ bei FileZilla in das Eingabefeld „Port:“, den Benutzernamen bei FileZilla ins Eingabefeld „Benutzername“ und schließlich das Passwort bei FileZilla ins Eingabefeld „Passwort“. Anschließend klickt man auf Verbinden und hat eine FTP-Verbindung zu seinem Server. Evtl. meldet FileZilla, dass die Übertragung nicht verschlüsselt ist. Dies bestätigt man.

[190] filezilla
[190] filezilla

Die richtigen Ordner

Ist die Verbindung in FileZilla hergestellt, sieht man in der linken Bildschirmhälfte seine lokale Dateistruktur und in der rechten die des Servers. In der linken Bildschirmhälfte navigiert man im oberen Teil nun zu dem Ausgabeverzeichnis von NitroGen („output“), so dass man im unteren Teil den Ordner mit dem gewählten Mapnamen als ungeöffneten Unterordner sieht.

In der rechten Bildschirmhälfte navigiert man in den Unterordner „Data/Worlds“. Dort sind auf dem Server die bereits (vor)generierten Maps als Unterordner gespeichert. Bei anderen Serverhostern kann sich der Ordner „Data/Worlds“ auch noch in einem anderen Ordner befinden. Dort einfach ein bisschen durch die Ordnerstruktur klicken bis man ihn gefunden hat.

Jetzt zieht man den Ordner mit dem in NitroGen generierten Mapnamen einfach vom linken unteren Fenster in das rechte untere Fenster. FileZilla beginnt daraufhin die Übertragung. Im unteren Teil des Fensters laufen haufenweise Meldungen durch. Sobald FileZilla meldet, dass alle Übertragungen abgeschlossen sind, kann man in FileZilla oben in der Leiste über das Symbol mit dem Rechner und einem kleinen roten X die Verbindung trennen und Filezilla schließen. Damit ist das reine Kopieren abgeschlossen.

[190] filezilla
[190] filezilla

Die Map auf dem Server einstellen

Zurück ins Browserfenster. Bei G-Portal befindet sich links ein Navigationsmenü. Dort geht man auf den Punkt „Basiseinstellungen“. Rechts erscheinen daraufhin diverse Einstell-Optionen.

[186] g-portal navigation
[186] g-portal navigation
WorldGenSize

Scrollt man dort ein wenig herunter kommt man zum ersten wichtigen Punkt „WorldGenSize“. Dort muss der korrekte Wert für die Weltgröße eingestellt werden. Anders als in NitroGen erscheint dort als Auswahl aber kein 4K, 8K oder 10K, sondern es wird eine nummerische Eingabe erwartet. Hat man in NitroGen eine 8k-Map erstellt ist der korrekte hier einzutragende Wert „8192“. Für die anderen Mapgrößen sind die korrekten Werte:

4K = 4096 / 6K = 6144 / 10K = 10240 / 12K = 12288 / 14K = 14336 und 16K = 16384

WorldGenSeed (RWG A17)

Da der Server eine fertige Map verwenden und beim Start keine neue generieren soll, muss dieses Feld LEER sein!

GameWorld

In das Feld GameWorld muss der exakte Mapname eingetragen werden, so wie er in NitroGen eingestellt wurde. Am Besten kopiert man diesen aus dem Eingabefeld „map name“ in NitroGen heraus und fügt ihn hier ein. Er muss exakt gleich geschrieben sein.

Das wars

Ein Klick auf Speichern und das wars. Fertig. Startet man den Server jetzt wieder, was bei G-Portal auf jeder Seite oben über den „Online / Offline“-Schalter geht, lädt dieser die NitroGen Map und man findet ihn kurz danach im Serverbrowser von 7 Days to Die. Verbindet man sich nun, lädt das lokale Spiel die Map vom Server herunter und man kann seine Map auf dem Server spielen.

Ein kleiner Tipp

Abschließend noch ein kleiner Tipp: Seit Alpha 18 gibt es eine weitere Einstellung, die darüber bestimmt, mit welcher maximalen Geschwindigkeit das lokale Spiel beim ersten Verbinden mit einem Server die Mapdaten herunter lädt. Diese Einstellung ist Standardmäßig auf 512 kiByte/Sekunde eingestellt. Man kann diesen Wert allerdings in einem gewissen Rahmen erhöhen. Der maximal mögliche Wert ist 1300 kiByte/Sekunde, womit die Map bei der ersten Verbindung des Clients mit dem Server etwas mehr als doppelt so schnell geladen werden kann.

Die zugehörige Einstellung findet man (bei G-Portal) ebenfalls in den Basiseinstellungen, fast ganz unten im Abschnitt „Extended“. Sie trägt dort den Namen „ServerMaxWorldKiBs“ und muss eingestellt werden, bevor der Server gestartet wird. Um die maximale Geschwindigkeit einzustellen, dort einfach den Voreingestellten Wert 512 durch 1300 ersetzen. Es können auch noch höhere Werte eingestellt werden, aber alles was über 1300 hinaus geht, wird vom Server (unabhängig davon, wo er gehostet ist) ignoriert.

Fragen und Hilfe

Sollte irgendwas an der Übersetzung unklar sein oder Hilfebedarf mit dem Spiel bestehen, kannst Du mich neben dem Annoum-Forum auch über meinen neuen Discord-Server kontaktieren: https://discord.gg/9aK35fy